Eliminieren, Innovation, Wiederverwenden: Wie Primark Einwegplastik abschafft – Primark Cares

Eliminieren, Innovation, Wiederverwenden

Hat Einwegplastik ausgedient?

Weltweit wurden bereits deutliche Erfolge bei der Reduzierung des Plastikverbrauchs im Alltag erzielt: Sei es, dass man in einigen Ländern in Supermärkten für Plastiktüten bezahlen muss oder wie normal es ist, dass Strohhalme in Restaurants nun aus Papier sind – wir haben schon einiges geschafft, aber es bleibt noch viel zu tun.

Bei Primark haben wir diesen Weg bereits 2009 eingeschlagen, als wir unseren Kunden unsere allseits beliebten braunen Papiertüten zur Verfügung stellten, die zu 100 % aus recycelten Materialien bestehen und zu 100 % recycelbar sind.

Wir arbeiten weiterhin hart daran , den Plastikverbrauch zu reduzieren und auch in anderen Bereichen noch nachhaltiger zu werden, denn wir wissen, dass unsere preiswerte Mode nicht auf Kosten unserer Erde gehen darf.

Wie Primark Einwegplastik abschafft

Aus diesem Grund haben wir uns dazu verpflichtet, bis zum Jahr 2027 bei uns Verpackungen aus Einwegplastik abzuschaffen.

Wir sind bereits auf dem besten Weg dorthin: Allein im Jahr 2020 haben wir etwas mehr als 186 Millionen Gegenstände aus Plastik aus unserem Geschäftsbetrieb eliminiert, und 316 Millionen weitere im Jahr 2021.

Für unsere Vorgehensweise bei der Realisierung dieser wichtigen Aufgabe haben wir uns von dem "guided framework for businesses and governments" der Ellen MacArthur Foundation inspirieren lassen. Im Vordergrund stehen dabei einige Prinzipien:

Eliminieren unnötiger Plastikartikel

Bei Primark bedeutet dies, dass wir unser Art uns Weise Produkre zu designen überdenken, mehr kreislauftähige Geschäftsmodelle entwickeln und neue Einkaufserlebnisse in unseren Filialen einführen. Erste Schritte in diese Richtung haben wir bereits unternommen, indem wir in einigen unserer Produkkategorien keine Kleiderbügel mehr verwenden. Wir sind auch dabei, das Designen von Kleidungsstücken und Etiketten zu ändern – zum Beispiel, indem wir die Etiketten so optimieren, dass mehr Informationen auf einer kleineren Fläche angezeigt werden, wodurch weniger Material verbraucht wird. Auf diese Weise konnten wir seit 2019 503 Millionen Gegenstände aus Einwegplastik aus unserem Geschäftsbetrieb eliminieren.

Innovation, damit alle Kunststoffe, die wir dennoch benötigen, wiederverwendet, recycelt oder kompostiert werden können

Das heißt, bei Primark arbeiten wir mit unseren Lieferanten zusammen, um den Recycling-Anteil in unseren Verpackungen zu erhöhen und auf nachhaltigere Alternativen umzusteigen, beispielsweise indem wir in unseren Geschäften Kleiderbügel aus Karton anstelle von Kunststoff verwenden.

Wiederverwendung aller von uns verwendeten Gegenstände aus Kunststoff, damit sie wiederverwendet und nicht als Abfall geworfen werden.

Bei Primark bedeutet dies, dass wir nach Wegen suchen, wie wir in unseren Büros, Geschäften und Logistikzentren Prinzipien der Kreislaufwirtschaft einführen können, um unsere Verpackungen möglichst lange zu nutzen.

Doch damit nicht genug: Unser Engagement für einen Wandel erstreckt sich auf alle Bereiche unseres Unternehmens und unserer Lieferkette.

Intelligentere Geschäfte durch bessere Technologie

Als internationales Modeunternehmen mit mehr als 395 Filialen in 14 Ländern ist es uns wichtig, die Auswirkungen auf die Umwelt durch unsere Stores so weit wie möglich zu reduzieren Dies umfasst die Verbesserung der Energieeffizienz unserer Filialen ebenso wie die Verringerung der von ihnen produzierten Abfälle.

Zum Beispiel achten wir darauf, dass unsere POS-Materialien recycelbar sind und wo immer möglich aus recycelten Materialien hergestellt werden.

Ein nachhaltigeres Unternehmen

Aufgrund unserer Größe können wir mit jeder Veränderung, die wir machen, eine große Auswirkung haben. Dank dieses Größenvorteils konnten im Rahmen unseres Programms zur Verpackungsoptimierung die CO2-Emissionen in unserem gesamten Unternehmen und auch die unserer Kooperationspartner gesenkt werden, da schlichtweg weniger Verpackungen produziert, transportiert und als Abfall behandelt werden.

Alle diese Maßnahmen stellen eine Weiterführung der Anstrenungen dar, die wir seit über einem Jahrzehnt unternehmen, um ein nachhaltigeres Unternehmen zu werden. Damit haben wir eine solide Grundlage geschaffen, auf der wir auch in den nächsten 10 Jahren weiter aufbauen können.