Mehr zirkuläre Designs, höherer Anteil bevorzugter Materialien und weitere CO₂-Reduktion
Mehr nachhaltigere Materialien: 74 % aller Kleidungsstücke bestehen inzwischen aus recycelten oder nachhaltiger gewonnenen Fasern (Vorjahr: 66 %).
Zuwachs bei zirkulären Designs: 5 % aller Artikel, 20 % aller Jersey-Produkte und 8 % aller Denim-Artikel sind nach zirkulären Prinzipien gestaltet.
Weniger CO₂-Emissionen: Der Lieferketten-Footprint sank um rund 6 % im Vergleich zum Basisjahr 2019.
Mehr Transparenz: Sämtliche Tier-1-Lieferanten für Bekleidung, Textilien und Schuhe sind in das Primark-Rückverfolgbarkeitsprogramm eingebunden.
Primark veröffentlicht seinen vierten Sustainability and Ethics Progress Report und zeigt weitere Fortschritte im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie Primark Cares sowie im Programm für Ethischen Handel.
Das Unternehmen treibt seinen Ansatz für mehr Zirkularität weiter konsequent voran– von der Integration zirkulärer Designprinzipien über verbesserte Rückverfolgbarkeit bis hin zu Angeboten für Reparatur und Pflege von Kleidung. Parallel setzt Primark Maßnahmen zur CO₂-Reduktion entlang der Lieferkette um und stärkt Arbeitsrechte und Wohlbefinden der Beschäftigten in den Produktionsländern durch umfassende Sozialprogramme.
Für zusätzliche Transparenz erscheint der Bericht erstmals auch in einer interaktiven Version.
„Kundinnen und Kunden kommen zu Primark, um modische und langlebige Produkte zu erschwinglichen Preisen zu finden. Vier Jahre nach dem Start von Primark Cares beweisen wir, dass sich Nachhaltigkeit und attraktive Preise nicht ausschließen. Unsere Nachhaltigkeitsziele sind ein gemeinsamer Auftrag für alle bei Primark. Wir nutzen unsere Größe, um positiven Wandel voranzutreiben – innerhalb des Unternehmens wie auch in der gesamten Branche. Uns ist bewusst, dass wir als globaler Händler eine große Verantwortung tragen und noch viel vor uns haben. Der diesjährige Bericht zeigt jedoch, dass unsere Maßnahmen – und die unserer Lieferanten und Partner – Wirkung entfalten. Durch kontinuierliche Datenerhebung und neue Erkenntnisse können wir gezielt weiterarbeiten. Ebenso wichtig bleibt die enge Zusammenarbeit innerhalb der Branche, um unsere ambitionierten Ziele zu erreichen“, erläutert Lynne Walker, Director of Primark Cares.
Primark überprüft aktuell seine Nachhaltigkeitsstrategie, um sie an neue gesetzliche Anforderungen – insbesondere innerhalb der EU – sowie an veränderte Kundenerwartungen anzupassen. Weitere Updates folgen 2026.
Wesentliche Fortschritte 2024/2025
Produkt
74 % aller Kleidungsstücke bestehen aus recycelten oder nachhaltiger gewonnenen Fasern (2023: 66 %); 39 % davon enthalten Recyclingfasern.
57 % aller Baumwollartikel bestehen aus Bio- oder Recyclingbaumwolle oder stammen aus dem Primark Cotton Project, dem Trainingsprogramm für Baumwollbäuerinnen und -bauern.
5 % aller Artikel sind zirkulär designt und damit leichter recycelbar:
Jersey: 20 %
Denim: 8 % - Besonders die Herbst/Winter-Denim Kollektion zeigt Fortschritte: Modelle kommen ohne Elasthan und Metallnieten aus, um das Recycling zu erleichtern.
Erstmalige Veröffentlichung umfassender Haltbarkeitstests gemäß dem Primark Durability Framework:
77 % der Denim- und Jersey-Artikel
69 % der Socken erreichen das Niveau „Aspirational“ (Qualität nach 45 Wäschen weiterhin gegeben).
Die Ergebnisse fließen in den Austausch mit EU-Entscheidungsträgern zur Entwicklung neuer Regeln für Reparatur und Haltbarkeit ein.
100 % der Tier-1-Lieferanten für Bekleidung, Textilien und Schuhe sind in das Rückverfolgbarkeitsprogramm eingebunden.
Planet
5,7 % weniger Treibhausgasemissionen gegenüber 2019:
71 % Reduktion bei Scope 1 und 2 (marktbasierte Werte)
4 % Reduktion bei Scope 3
19 % der Seefracht werden inzwischen mit Diesel-Biofuel-Mischungen betrieben; zusätzlich nutzen 98 % der Transportwege von Häfen zu Logistikzentren emissionsarme Kraftstoffe.
97 Fabriken in Bangladesch, China und Indien nehmen am Programm zur Ressourceneffizienz teil – mit dem Ziel, Energie-, Wasser- und Chemikalieneinsatz sowie CO₂-Emissionen zu reduzieren.
Über 90 % der teilnehmenden Baumwollfarmer des Primark Cotton Projects setzen mindestens zwei regenerative Anbaumethoden auf mindestens 30 % ihrer Flächen ein.
People
Rund 1.400 Mitarbeitende wurden zu verantwortungsvollen Einkaufspraktiken geschult.
Vier Programme zur Förderung physischer und psychischer Gesundheit wurden in mehr als 300 Fabriken umgesetzt.
Die von Primark finanzierte Beschwerdeplattform Tell Us ist inzwischen in den meisten Beschaffungsländern für Wiederverkaufs- und Nicht-Wiederverkaufswaren verfügbar.
Gemeinsam mit VisionSpring wurden in 16 Fabriken 35.000 Sehtests durchgeführt; rund 13.000 Beschäftigte erhielten eine Brille.
Engagement & Gemeinschaft
Start der 49-teiligen Adaptive Collection für Menschen mit Behinderung – entwickelt mit Designerin Victoria Jenkins und eingeführt in 10 Märkten.
Über 3,4 Mio. Euro Spenden an gemeinnützige Organisationen und lokale Partner; zusätzlich wurden ca 1,9 Mio. Euro über Kundenaktionen gesammelt. Zu den Kooperationspartnern gehören u. a. Breast Cancer Now, UNICEF, UK Youth und die Irish Cancer Society, sowie Pink Ribbon Deutschland und Österreich
Fast 700 Mitarbeitende engagieren sich in globalen internen Netzwerken wie LGBTQIA+ sowie Disability & Neurodiversity – über 17 Märkte hinweg.
Zu dem vollständigen Report: https://sr.primark.com/