Als eine unserer Hauptquellen für nicht-textile Abfälle ist das Reduzieren von Produktverpackungen einer unserer Schwerpunkte. Auf dieses Ziel arbeiten wir hin, indem wir Verpackungen besser durchdenken und neue Initiativen in unserem Unternehmen umsetzen.
Wir ergründen neue Möglichkeiten, um Kunststoff und andere Abfallprodukte in unseren Verpackungen zu vermindern. Wir führen neue Kleiderbügel ein, die entweder aus recycelten Materialien oder Karton gemacht sind. Bei Artikeln, die aus Hygienegründen nicht ohne Verpackung auskommen (wie Unterwäsche), haben wir den Plastikhaken entfernt und den Kunststoffbeutel verkleinert. Selbst solche kleinen Maßnahmen machen einen großen Unterschied und reduzieren die Menge an Kunststoff, die wir verbrauchen, beträchtlich.
Beinahe zwei Drittel des Einwegkunststoffs, den wir bei Primark produzieren, entfallen auf Kleiderbügel. Für unsere Hauptkollektionen werden robuste neue Kleiderbügel eingeführt, die zu mindestens 90 % aus zertifiziertem recyceltem Polypropylen gemacht sind. Diese Umstellung soll bis 2027 abgeschlossen werden. In unserer Baby-Kollektion kommen immer mehr Kleiderbügel aus zertifiziertem Recyclingkarton zum Einsatz und auch in den Abteilungen Unterwäsche und Bademode stellen wir von Kleiderbügeln aus Kunststoff auf Karton um. Dieses Projekt geht bis Ende 2025 an den Start.
Folie, die Kleidungsstücke während des Transports schützt: Seit September 2022 haben wir 2.178 Tonnen gesammelt, die für die Herstellung von neuer Folie recycelt werden.
BHs, Accessoires und Kopfhörer Wir stellen auf das einfacher zu recycelnde Polyethylenterephthalat (PET) mit einem Mindest-Recyclinganteil von 30 % um.
Strampler für Babys: Wir haben die Verpackungsgröße um rund 20 % reduziert.
Seit 2009 arbeiten wir daran, entbehrlichen Kunststoff aus unseren Abläufen zu eliminieren. Vor Kurzem haben wir eine Baseline für alle Verpackungen in unserem Unternehmen eingeführt, damit wir unseren Fortschritt messen können.
Die Eliminierung von Einwegkunststoff aus unseren geschäftlichen Abläufen stellt uns weiterhin vor Herausforderungen. Diese sind vor allem auf praktische und technische Beschränkungen sowie auf fehlende Alternativen zurückzuführen. So sind hygienische Schrumpffolienverpackungen derzeit zum Beispiel für manche Hautpflege- und Beautyprodukte obligatorisch.
In den letzten 12 Monaten konnten wir 95 % der Abfälle, die bei unseren Abläufen entstehen, davor bewahren, auf der Deponie zu landen. Wir schulen unsere Colleagues im Verkauf und in den Zentralen weiterhin in der Wiederverwendung und dem Recycling von nicht-textilen sowie textilen Abfällen und haben Rücknahmeboxen für Textilien in unseren Büros eingerichtet. Außerdem arbeiten wir an einem standardisierten Abfallmanagement in den Primark-Stores, das die globale Einführung von Abfallbehältern zum Trennen und Recyceln in jedem Store, Büro und Lager umfasst.
Hier erfährst du mehr über unsere Bemühungen zur Reduzierung von textilen Abfällen.